Blog und Inspiration

Alles rund ums Thema Fasten, gesundem Lifestyle, Happiness, Achtsamkeit, Glück und Balance


Fasten neu

Fit, gesund und glücklich
durch Intervallfasten oder Esspausen

 

... und warum mal nichts zu essen viel gesünder ist, als ständiger Überfluss!


Was ist intermittierendes Fasten eigentlich ?
Der Name verrät es schon: auf eine Zeit der Nahrungsaufnahme erfolgt eine Zeit des Fastens. Beim intermittierendem Fasten ist aber eigentlich keine wirkliche Fastenart gemeint, sondern eher ein gesunder Essrhytmus, Es darf also gegessen werden, aber halt nur in bestimmten Zeiten bzw. Zeitabständen. Nahrungsaufnahme und komplette Karenz wechseln zu bestimmten Zeiten ab.
Für wen geeignet?
Eigentlich ist Intrervallfasten für fast jedermann geeignet. Nicht so ideal allerdings für Schwangere, Stillende, Kinder und Menschen mit einer Essstörung.
Wie wirkt es?
Das intermittierende Fasten wirkt sich ganzheitlich auf unsere Gesundheit aus, Das Risiko für Zivilisationserkrankungen wird gesenkt. Abnehmen gelingt leichter und auch das Durchhalten (Ernährungsumstellung) gelingt vielen Menschen deutlich besser.
Aber natürlich geht es nicht immer nur um das Gewicht...
Rein evolutionär waren unsere Vorfahren Jäger und Sammler. Nahrung war nicht wie heute zu jeder Zeit und in allen Maßen verfügbar. Unsere Urahnen mussten oftmals lange Zeiten überstehen, in denen es keine feste Nahrung gab.
Heute fast unvorstellbar!
Nahrung und alle gewünschten Lebensmittel sind immer, in jeder Form und fast 24 Stunden verfügbar. In den letzten Jahren allerdings hat sich zudem die Qualität der Lebensmittel stark verändert. Viele, für uns oft als gesunde Lebensmittel bekannt, sind heutzutage verarbeitet oder verändert.
Bedenkt man nun, dass wir uns rein von der Genetik zu damals kaum verändert haben, versteht man auch, dass der Mensch mit gelegentlicher Nahrungskarenz deutlich besser zurechtkommen kann, als mit dem dauerhaften Überfluss, weil wir uns somit der Natur entsprechender ernähren würden.

Welche Varianten gibt es?

Erstmal muss man dazu sagen, dass man sich entscheiden muss, ob man tageweise oder stundenweise auf Nahrung "verzichten" möchte. Zahlreiche Unter-Varianten sind außerdem möglich.  Lass deiner Phantasie freien Lauf :-)


Grundvarianten:
1) Fastentage pro Woche (6:1// oder 5:2) oder Eat-Stop-Eat  
Eine denkbare Möglichkeit wäre es 1-2 Fastentage pro Woche einzulegen. An den essenden Tagen isst man normal (ad libitum/ nach Belieben), aber allerdings auch nicht übermäßig viel. An den 1-2 Fastentagen ernährt man sich rein nur flüssig mit Wasser und ungesüßten Tees. Allerdings ist auch die Variante mit bis zu 500kcal. an den Fastentagen ebenso möglich.
Möchte man Gewicht halten, so ist die Variante 6:1 ausreichend, möchte man allerdings noch eine Gewichtsabnahme erzielen ist 5:2 effektiver. Die beiden Fastentage sollten dabei nicht unmittelbar hintereinander liegen.
Hat man sich erst einmal daran gewöhnt ist es eine denkbar leicht umzusetzende Variante, da man an allen übrigen Tagen ja normal essen darf und

2) Tägliche Fastenperioden (z.b. 16/8 - bis 20/4)
Bei dieser Variante nimmt man nur in einer bestimmten Zeit feste Nahrung zu sich, z.b innerhalb von 8 Stunden (2 Mahlzeiten). Diese Variante ist nach kurzer Eingewöhnung ideal, besonders auch für Menschen, die durch eine Ernährungsumstellung langfristig an Gewicht verlieren wollen und es vorher aufgrund ihrer Gelüste nicht umsetzen konnten. Es ist an den Ess-Tagen eine normale Ernährung erlaubt und es muss auf nichts verzichtet werden, allerdings sollte man ein Überessen vermeiden. Wichtig sind allerdings auch zwischen den Mahlzeiten mindestens 4-5 Stunden Pause einzuhalten, damit der Körper die Nahrung auch "verarbeiten" kann.

Welchen Einfluss hat es auf die Gesundheit:

•    Prävention
•    zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften
•    kontinuierliche Gewichtsregulation (körpereigene Fettpolster werden genutzt, da der Insulinspiegel niedrig gehalten wird)
•    Blutzuckerspiegel reguliert sich (Risiko für Diabetes mellitus wird deutlich reduziert)
•    Bereits vorhandene Erkrankungen können deutlich verbessert werden  
•    Blutdruckregulation (Herz arbeitet ergonomischer)
•    Reguliert Cholesterinspiegel (Blutfettwerte)
•    Schützt vor Erkrankungen des Nervensystems
•    Positive Einflüsse auf Hormonhaushalt (DHEA Anti-Aging Hormon senkt Energieverbrauch von Zellen, die somit längere Lebensdauer haben)// Stresshormone Adrenalin und Vorteil werden reduziert = mehr Ausgeglichenheit und Vitalität // verjüngt Zellen
•    Intermittierendes Fasten kann förderlich sein bei einer Krebstherapie/ Krebsprävention (Krebszellen mögen Zucker und keine Ketonkörper)
•    Reduziert Entzündungswerte bei chronischen Erkrankungen (Rheuma, Reizdarm, Gastritis)
•    Verbessert kognitive Fähigkeiten// Risiko für Alzheimer kann abnehmen
•    Schlafqualität verbessert sich

Was passiert genau ?
Körper schaltet in die Fettverbrennung, wenn er mindestens 16 Stunden fastet. Körper gewinnt Energie in den Fastenperioden durch vorhandene Fettreserven// das bedeutet für den Organismus Reinigung und Regeneration - sogenannte Autophagie (Nobelpreis hierfür ging an einen Japaner)
Außerdem ist der Körper in der Lage in dieser Phase des Fastens  (überschüssiges Eiweiß, "sogenannter Zellmüll" ) oder Schlacken und aufgebrauchte, abgelagerte Proteine neu "aufzuschneiden und für den Reparaturmechanismus neu zu verwerten. Sogenanntes Recycling. Fasten ist überhaupt nicht gefährlich - Muskulatur wird nicht abgebaut, wenn zusätzlich  Sport gemacht wird. Alter Proteinmüll wird zu neuem Protein und zum Aufbau verwendet. Außerdem schützen die dann entstehenden Ketonkörper vor Krebs und machen vorhandene Zellen angreifbar - trotzdem ist man nicht dauerhaft in der Ketose (Hungermodus), da die Zeiten ja abwechseln und nicht lang anhaltend sind

Falls diese Variante für Dich interessant klingt, so kannst Du direkt nach dem Buchinger-Fasten in diesen Essrhytmus übergehen. Du hast während des Buchinger-Fastens so viel "geleistet", das dieser Rhytmus für Dich wahrscheinlich sehr leicht umzusetzen ist. Und bedenke...es gibt immer auch mal Ausnahmen, besonders im stundenweisen Rhytmus, wo es vielleicht mal nicht klappt. Dann nimm diese AUSNAHME bewusst an, freue Dich über diesen Tag des Schlemmens (z.b. Wenn ein Fest ansteht) und gehe anschließend gleich am nächsten Tag wieder in Deinen Rhytmus über :-).